Ja, heute war ein anstrengender Tag, wirklich. Erstmal zum Bahnhof, dann 20 Minuten mit dem Metronom nach Hamburg, dann mit der S-Bahn und dann nochmal mit em Bus, dann waren wir endlich da, bei dieser Messe, als dies zuende war, wieder erstmal zur Bushaltestelle laufen, dann mit dem Bus weiter, zur S-Bahn und dann wieder in den Zug, dannach noch shoppen, also wir waren um 14:30 Uhr wieder da, dann waren wir shoppen, also S. ist vorher gegangen, haben uns am Bahnhof getrennt und mit J. und I. war ich dann shoppen, bis sie um 16:30 Uhr abgeholt wurden, dann habe ich noch ein wenig gebummelt, einpaar Sachen gekauft und um 17 Uhr wurde ich abgeholt. Jetzt bin ich bei meiner Mum und bei Oma und meine Oma sieht sehr schlimm aus, der Arzt kommt 1-3 mal am Tag und es sieht aus, als ob sie im Krankenhaus liegt, aber es ist ihr Zimmer. Sieht schlimm aus mit dem Sauerstoffgerät. Sie hat noch ca. 1 Monat, villeicht mehr, vieicht weniger, wer weiß das. Sie sagt, die sie es so schnell wie möglich hinter sich bringen möchte. Ouh man und mein Onkel, der klammert so sehr und er wird damit nicht klarkommen, das weiß ich. Ich merke das. Er ist so anders als sonst, so hibbelig und er sagt, das meine Omi es wieder auf die Reihe bekommt. Das wird sie nicht, er muss sich damit abfinden und wir stellen uns alle schonmal darauf ein. Ich wechsel jetzt das Thema, sonst weine ich wieder, wie eben, als wir da saßen und über ihren Tod geredet haben, was in der Zeitung stehen wird, da bin ich so schwach geworden und ich konnte nicht anders. Ich musste weinen, davon habe ich mich zusammengerissen. Und dann zicke ich meine Freunde auch noch an, aber die müssten verstehen, das ich gerade keine Zeit habe, wenn ich bei Oma bin. Ich wechsel jetzt das Thema. Ich denke an dich, nun bin ich hier und du da. Ja, das ist Mist, aber es ist so wiees ist. Ich kann es gerade nicht ändern, meine Oma braucht mich noch. Sonntag bin ich wieder da und dann sehen wir uns, ich kann mich einbisschen ablenken, mit dir und dann wird auch alles gut werden, meiner Oma wird es gut gehen, bald ist die Quällerei zuende. Oma, dann bist du frei, frei von den Schmerzen, von deinem schrecklichen Alltag. Frei von allem und irgendwann werden wir uns wieder sehen. Ich weiß das, ich vergesse dich schon nicht. Und ich danke dir für alles was du für mich getan hast, Oma.
Und dir, darf ich auch schonmal danken, dafür, das du für mich da bist und es auch sein wirst, wenn jetzt diese verdammt schlimme Zeit kommt.
Ich liebe dich♥

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen